Die Hepatitis C Virusinfektion

Allgemeines zur Hepatitis C Virusinfektion:

Die Hepatitis C Virusinfektion ist eine Entzündung der Leber, die durch das Hepatitis C-Virus (HCV) verursacht wird. Vor 1989 war der Virus noch nicht nachweisbar. Damals kannte man die Infektion jedoch als Non-A-Non-B Hepatitis.

Die Erkrankung wird vor allem durch Blut und Blutprodukte übertragen, eine Übertragung durch Intimkontakte ist eher selten (aber prinzipell möglich). Langjährige Ehepartner von Virusträgern haben ein ca. 3 % höheres Risiko eine Infektion zu erwerben als die übrige Befölkerun.

Man geht davon aus, dass die akute Hepatitis C Virusinfektion in ca. 50 Prozent der Fälle spontan ausheilt. Jede zweite Infektion verläuft jedoch chronische. Nicht selten ist die Infektion selbst unbemerkt. Eine Gelbsuch (Ikterus) in der Vorgeschichte fehlt. Wesentlich häufiger findet man eine chronische Virushepatitis im Rahmen der Abklärung krankhafter Enzmwerte (pathologische Transaminasenaktivitäten, insbesondere die GOT und GOT)

Etwa drei Prozent der Weltbevölkerung sind HCV infiziert. In Deutschland sind etwa 0,4 bis 1 Prozent der Bevölkerung Träger des Hepatitis C-Virus.

Die Hepatitis C ist derzeit die zweithäufigste Ursache für Leberzirrhose und Leberkrebs. Eine Impfung gegen Hepatitis C existiert nicht. In Deutschland besteht eine namentliche Meldepflicht für alle erstmalig diagnostizierten Hepatitis C-Infektionen. Man rechnet mit insgesamt 400.000 bis 500.000 Virusträgern in Deutschland. Das Infektionsrisiko ist bei Migranten höher und richtet sich nach dem Herkunftsland (in einigen Ländern bis zu 10 % der Bevölkerung.

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